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DESCRIPTION:Material erzählt Geschichten – von Konsum, Umwelt und gesellschaftlichen Strukturen. In dieser Ausstellung setzen sich Buğra, Domi, Hanna und Sigi mit den vielschichtigen Bedeutungen von Stofflichkeit auseinander – nicht nur im Sinne des Materials, sondern auch im Hinblick auf soziale Hierarchien, Machtverhältnisse und emotionale Resonanz. Ihre Werke hinterfragen die Ästhetik des Alltäglichen, reflektieren gesellschaftliche Strukturen und eröffnen neue Perspektiven auf Wert und Vergänglichkeit.\nDomi Gratz erschafft in ihren expressiven Aquarellen fragmentierte Welten, in denen Dysbalance, Gewalt und Apathie auf einen kindlich verzerrten Stil treffen. Ihre Bilder changieren zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die Willkür politischer und sozialer Machtverhältnisse wider.\nSigmund Hutter eignet sich die Ästhetik von Konsumgütern an, um spielerisch neue Bildwelten zu schaffen. Verpackungen und Werbeästhetik werden nicht nur zitiert, sondern neu zusammengesetzt, um ihre symbolische Bedeutung zu hinterfragen.\nHanna Schibel thematisiert den fehlenden Raum für Emotionalität in einer kapitalistisch geprägten Welt. Durch ihre Skulpturen, in denen Verwandtschaft und Animismus eine zentrale Rolle spielen, tritt sie in einen Dialog über soziale Bedürfnisse.\nBuğra Ateş arbeitet mit Filz und reduziert Alltagsmotive auf naive Symbolik, um die Beziehung zwischen Material, Emotion und Gesellschaft spielerisch neu zu verhandeln.\nDie Ausstellung verwebt Material und Gesellschaft und hinterfragt, wie Hierarchien, Konsum und soziale Bindungen unser Leben durchdringen.\n \nBiografien:\nBuğra Ateş *1996 Berlin, diplomierte 2024 an der Akademie d. bildenden Künste Wien. Seine Werke, von Filzarbeiten bis Malerei, entstehen intuitiv und reflektieren Themen wie Politik, Identität, Gesellschaft und Symbolik.\nDomi Gratz, diplomierte 2021 an der Akademie in Wien. Gratz‘ visuell aufgeladenen Werke referenzieren das Alltägliche und transferieren es anhand ir*reale Tiermotiven humoristisch in eine geistige Parallelwelt.\nSigmund Hutter *1996, diplomierte 2024 an der Akademie d.bildenden Künste Wien. Hutters Werk dreht sich um Ideologie, Popkultur und Warenfetischismus. Mit Malerei, Collage und Filz stellt er, Ideen von Wert und Begierde in Frage.\nHanna Schibel *Berlin, lebt als Künstlerin in Wien. Sie studierte abstrakte Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste. Sie schafft Werke, die Emotionen, Achtsamkeit und Identität thematisieren.\n
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