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SUMMARY:Salam Music & Arts Festival
DESCRIPTION:\nSALAM SALON:  \nArtist Talk: Oliven- und Orangenblütenduft – Hawy Rahman\n&\nListening Session mit Salam Music Gastkurator Mohamed Ben Saïd \nMi., 22.04.2026, \n19.30 Uhr & 21.00 Uhr\nEintritt frei\nOliven- und Orangenblütenduft – Hawy Rahman\n\nDas Gespräch führt Orwa Saleh – Host von Salam Salon.\nHawy Rahman (*1972, Bagdad) ist Bildhauer, Performance- und Konzeptkünstler und lebt in Wien. Seit Jahrzehnten setzt er sich mit den existenziellen Spuren von Krieg, Erinnerung und Identität auseinander. Geprägt vom Beginn des ersten Golfkriegs 1980 und den darauffolgenden Konflikten im Irak reflektiert er die Fragilität von Räumen, Körpern und Erfahrungen. Seine Arbeiten verbinden persönliche Erinnerungen mit gesellschaftskritischen Perspektiven und transformieren Erlebtes in vielschichtige künstlerische Formen.\nIn diesem Artist Talk blickt Hawy Rahman auf Themen wie Erinnerung, Ort, Vertreibung und die Auswirkungen von Krieg auf persönliche und kollektive Identitäten. Ausgangspunkt seiner Erzählung sind drei eng verbundene Begriffe des arabischen Denkens: al-Makan (der Ort), al-Hadath (das Ereignis) und der Mensch dazwischen. Der Künstler erinnert sich daran, wo der Irak-Iran-Krieg begann, an den olivgrünen Uniformstoff seines Vaters – ein Symbol, das vor dem Krieg für Schutz und Mut stand, später aber Furcht und Verlust verkörperte. Er erzählt vom Duft der Orangenbäume Bagdads, einem Sinnbild für die friedvolle Vergangenheit der Stadt inmitten der Realität der 1980er Jahre.\nDie Veranstaltung lädt dazu ein, über die transformativen Kräfte von Erinnerung, Farbe, Geruch und Raum nachzudenken und den Blick auf das Vertraute neu auszurichten.\nHawy Rahman\nHawy Rahman (*1972 in Bagdad, Irak) ist ein Bildhauer, Performance- und Konzeptkünstler, der in Wien lebt und arbeitet. Nach einem Studium der Bildhauerei am College für Schöne Künste in Bagdad und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien setzt er sich in seiner künstlerischen Praxis seit Jahrzehnten mit den existenziellen Spuren von Krieg, Erinnerung und Identität auseinander. Geprägt durch den Beginn des ersten Golfkriegs 1980 und die darauffolgenden Konflikte im Irak reflektiert Rahman in seinen Arbeiten immer wieder die Fragilität von Räumen, Körpern und Erlebnissen. Seine Werke zeichnen sich durch große Sensibilität, impulsive Ausdruckskraft und das Verwenden vielfältiger Materialien und Medien aus. Rahman verbindet persönliche Erinnerungen mit gesellschaftskritischen Perspektiven und lotet aus, wie Erlebtes künstlerisch transformiert wird.\n\nListening Session – Mohamed Ben Saïd \nDer diesjährige Gastkurator Mohamed Ben Saïd lädt mit einer Listening Session zu einem intimen Abend ein, gewidmet einer der markantesten Stimmen der arabischen Musik: Ziad Rahbani. Dafür hat er eine Playlist kuratiert, die zum Zuhören und Reflektieren einlädt.\n„Ich möchte diese Listening Session dem bleibenden Vermächtnis Ziad Rahbanis widmen – einer unverwechselbaren, kompromisslosen Stimme der modernen arabischen Musik und des Theaters.\nAls Kurator und langjähriger Bewunderer seiner Arbeit habe ich in Ziad stets weit mehr als nur einen Komponisten gesehen. Er war ein Provokateur, ein Dramatiker von seltener Schärfe und ein ungeschönter Chronist seiner Zeit. Mit furchtlosem Instinkt verband er Jazzstrukturen mit arabischen Musiktraditionen, Satire mit Melancholie, Politik mit der Intimität des Alltags. Er schuf eine ganz eigene Sprache – rastlos, ironisch und zutiefst menschlich -, die über Generationen hinweg in der gesamten arabischen Welt nachhallt. Sein Werk unterhielt nicht nur – es stellte Fragen, irritierte und erhellte. Er verkörperte künstlerische Freiheit nicht als Schlagwort, sondern als gelebte und kompromisslose Praxis.\nDieser Abend im Salam Salon ist eine Einladung, seine Musik nicht als Nostalgie zu betrachten, sondern als lebendige und hochaktuelle Stimme.“\nMohamed Ben Saïd\nhttps://www.salam-music.at ( https://www.salam-music.at/ ) \n \n
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