Erzählzeit im Spektakel
Reisen wohin man nicht reisen kann
Mit Geschichten hinter die Grenzen von Palästina, Libanon, Kongo
Palästina ist zertrümmert
Somalia, Kongo und Sudan versinken im Bürgerkrieg
Milizen beherrschen den Irak, ein Diktator Nord-Korea
Aus diesen Ländern und anderen Ländern dieser Welt hören wir nur über Krieg, Kämpfe,
Katastrophen, Hungersnot. So gibt es eine ganze Menge Gegenden, die von einer Reisewarnung betroffen sind.
Aber eines ist sicher: Hinter diesen Grenzen leben Menschen, die Gefühle haben, schwierige Aufgaben lösen müssen, Vorurteile hegen und Freundschaft schenken – genau wie wir. Davon
erzählen ihre Volksmärchen und Geschichten, die über den ganzen Globus bis zu uns gewandertsind.
Zwischen Jänner und März können Sie im Rahmen eines Erzählkunstabends im Theater Spektakel dorthin reisen, wohin man es nicht kann. Die Wiener Erzähler:innen bringen Ihnen Geschichten mit aus Afghanistan, Irak, Palästina, Sudan, Kongo und Somalia und anderen. Soweit es uns gelingt, hören
Sie die Geschichten authentisch von einer Erzählerin aus einem dieser Länder in Originalsprache mit deutschsprechender Partner:in
Die Erzählerinnen:
Claudia Mohr, begann in ihrem 8. Lebensjahr mit Erzählen. Während des Studiums sprach sie
Hörbücher und Zeitschriften für Blinde auf. Arbeitet als Kursleiterin, zertifizierte Erwachsenenbildnerin, Hörbuchsprecherin, Erzählerin, Referentin der Stiftung Zuhören (Hörclubs); unterstützt zweisprachiges Erzählen. Sie erzählt heute auf Festen, (Firmen-)Feiern, Tagungen; unterrichtet in der Schule.
Ursula Kiffmann tritt als professionelle Erzählerin seit 30 Jahren in Büchereien (Auszeichnung des Landes NÖ für Verdienste um das Bibliothekswesen), Altersheimen, Kindergärten, Schulen, unter Bäumen, in Kirchenräumen auf.
Amal Soliman: Wuchs als Palästinenserin im Exil in Syrien auf und bringt Geschichten aus ihrer Heimat.

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